Modehaus Kleiner GmbH
Branche
Einzelhandel

Lorenz Blattl
So profitiert Modehaus Kleiner von Superduperchat
Alle Kanäle — WhatsApp, Instagram, E-Mail — in einem gemeinsamen Posteingang für alle drei Filialen
67 Stilberatungstermine in 48 Stunden durch eine einzige Kampagnennachricht
WhatsApp-Broadcasts mit 94% Öffnungsrate statt 19% per E-Mail-Newsletter
Umsatz aus WhatsApp-Kampagnen übersteigt alle E-Mail-Aktionen des Vorjahres
Drei Filialen, ein Posteingang — und eine Öffnungsrate, die E-Mail alt aussehen lässt
Ein Tiroler Modehaus mit drei Standorten bündelt alle Kundenanfragen in einem System — und entdeckt dabei, dass WhatsApp-Kampagnen mehr Umsatz bringen als alle E-Mail-Aktionen des Vorjahres zusammen.

Sandra Kleiner ist die Frau, die eine Filiale leitet, während sie gleichzeitig den Instagram-DM-Eingang checkt, einen Anruf entgegennimmt und einer Kundin eine Größe empfiehlt.
Zumindest war das so, bevor SDC kam.
Modehaus Kleiner ist ein Tiroler Familienunternehmen mit Geschichte. Gegründet 1987 von Sandras Eltern in Landeck, heute mit drei Standorten in Landeck, Imst und Schwaz. 34 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Über 80 Marken. Und eine Kundschaft, die seit Jahrzehnten treu ist — weil Kleiner nicht einfach verkauft, sondern berät.
„Unsere Stärke ist die persönliche Beziehung", sagt Sandra. „Aber irgendwann wurde diese Beziehung zum Logistikproblem."
Das Problem mit drei Türen
Wer bei Modehaus Kleiner Kontakt aufnahm, tat das auf sehr unterschiedlichen Wegen. Telefon in der Filiale Landeck. DMs auf dem Instagram-Account (den die Filiale Schwaz verwaltete). E-Mails, die irgendwo ankamen. Und WhatsApp-Nachrichten auf privaten Handys der Mitarbeiterinnen.
Kein gemeinsamer Überblick. Keine klare Zuständigkeit. Anfragen über Verfügbarkeit einer bestimmten Jacke in Größe 38? Konnte drei Tage dauern, bis die Antwort beim Kunden ankam — wenn überhaupt.
„Es war nicht böser Wille", sagt Sandra. „Es war einfach kein System."
Ein Posteingang für alle
Im Oktober 2025 führte Modehaus Kleiner SDC ein. Die Umstellung dauerte eine Woche. Seitdem landen alle Nachrichten — WhatsApp, Instagram, E-Mail — in einem gemeinsamen Posteingang, auf den alle drei Filialen zugreifen können.
Wer aus Kufstein fragt, ob eine bestimmte Hose in Schwaz vorrätig ist, bekommt innerhalb von Minuten eine Antwort. Zuweisungen an die richtige Filiale passieren per Klick. Kein Doppelcheck, keine verlorene Nachricht.
„Die erste Woche war fast unwirklich", erinnert sich Sandra. „Ich hab alle Nachrichten gesehen. Auch die, die vorher einfach... verschwunden wären."

Die Kampagne, die alles verändert hat
Was Sandra nicht erwartet hatte: Der größte Business-Impact kam nicht durch bessere Organisation. Er kam durch WhatsApp-Kampagnen.
Zur Frühjahrskollektion 2026 verschickte Modehaus Kleiner erstmals einen WhatsApp-Broadcast an ihre Stammkundschaft — 340 Kontakte, die in den letzten 12 Monaten mindestens einmal gekauft hatten. Die Nachricht: eine kurze Preview der neuen Kollektion, drei Bilder, ein direkter Link zur Online-Terminbuchung für die Stilberatung.
Ergebnis:
Öffnungsrate: 94%
Klickrate auf den Buchungslink: 31%
Gebuchte Stilberatungstermine innerhalb von 48h: 67
Zum Vergleich: Der Newsletter derselben Kollektion, verschickt per E-Mail an dieselbe Zielgruppe, erreichte eine Öffnungsrate von 19%.
„Das ist kein Vergleich", sagt Sandra. „Das ist eine andere Welt. WhatsApp ist der Kanal, auf dem unsere Kunden wirklich sind. E-Mail ist Briefkasten. WhatsApp ist Wohnzimmer."
Was sich verändert hat
Heute plant Sandra WhatsApp-Kampagnen wie früher Events. Saisonale Ankündigungen. Exklusive Vorab-Zugänge für Stammkunden. Geburtstagsgutscheine, automatisch verschickt — weil SDC das Datum kennt.
„Wir waren immer eine persönliche Marke", sagt sie. „Jetzt können wir das auch digital zeigen. Nicht mit einem unpersönlichen Newsletter. Sondern mit einer Nachricht, die sich anfühlt wie ein Tipp von einer Freundin."
Der Umsatz aus den ersten drei WhatsApp-Kampagnen: fast doppelt so hoch wie aus allen E-Mail-Aktionen des Vorjahres.
