Sporthaus Wallner GmbH
Branche
Einzelhandel

Lorenz Blattl
So profitiert Sporthaus Wallner von Superduperchat
Segmentierte WhatsApp-Broadcasts nach Kaufhistorie — jeder Kunde bekommt nur relevante Angebote
Erste neue Kollektion zu 80% vorbestellt in drei Stunden
88% Öffnungsrate und 34% Klickrate auf Reservierungslinks
Umsatz durch WhatsApp-Kampagnen in der Wintersaison um 31% gestiegen
Die neue Kollektion kam per WhatsApp — und war in drei Stunden ausverkauft
Ein steirisches Sportfachgeschäft verschickt zur Wintersaison eine einzige WhatsApp-Nachricht an 340 Stammkunden. Drei Stunden später sind 80% der neuen Skijacken-Kollektion reserviert. Der gleiche Aufwand hätte per E-Mail vielleicht zwölf Reaktionen gebracht.

Thomas Wallner verkauft seit 5 Jahren Sportartikel in Leoben. Er kennt seine Kunden. Er weiß, wer auf Skitour geht und wer im Herbst neue Laufschuhe braucht. Was er bisher nicht wusste: wie er dieses Wissen nutzen soll, wenn der Herbst kommt und die neue Ware in den Regalen steht.
"Wir haben immer Newsletter verschickt. Öffnungsrate irgendwo zwischen 12 und 18 Prozent. Der Rest hat das einfach ignoriert."
Seinen Kunden war das Sporthaus nicht egal. Die Reaktion auf den Kanal schon.
Wozu Superduperchat?
Als Thomas Superduperchat einführte, war sein erster Gedanke: Kundenanfragen bündeln, weniger Telefon. Das hat funktioniert. Aber was ihn wirklich überraschte, kam zwei Monate später.
Sein SDC-Onboarder schlug vor, die bestehenden Kundendaten zu segmentieren. Wer hat in den letzten zwei Jahren Skibekleidung gekauft? Wer hat nach Jacken gefragt? Aus dieser Gruppe entstand ein WhatsApp-Broadcast-Segment: 340 Personen, alle mit nachgewiesenem Interesse an Wintersportbekleidung.
Die Nachricht, die Thomas am 14. Oktober um 10 Uhr morgens verschickte, war 61 Wörter lang. Kein Bild, kein langer Text. Nur: Die neue Colmar-Kollektion ist da, ab heute für Stammkunden zur Vorbestellung, vier Modelle in limitierter Stückzahl, hier reservieren.
Um 13 Uhr waren 80% der Vorbestellkontingente vergeben.
Nicht weil die Jacken so außergewöhnlich waren. Sondern weil die Nachricht dort ankam, wo Thomas' Kunden wirklich erreichbar sind.
Was Segmentierung wirklich bedeutet
Seit Oktober arbeitet das Sporthaus Wallner mit drei festen Broadcast-Segmenten: Wintersport, Laufen, Outdoor/Wandern. Jede Gruppe bekommt nur Inhalte, die für sie relevant sind. Wer Laufschuhe kauft, bekommt keine Skischuh-Empfehlung. Wer auf Hüttentour geht, bekommt keinen Hinweis auf Schwimmbrilllen.
"Das klingt nach viel Arbeit, ist es aber nicht. Die Segmente habe ich einmal angelegt. Seitdem filtert das System selbst."
Pro Monat schickt Thomas durchschnittlich 1,4 Nachrichten pro Segment. Öffnungsrate: 88%. Klickrate auf den Reservierungslink: 34%.
Zum Vergleich: Der E-Mail-Newsletter, den er weiterhin verschickt, kommt auf 14% Öffnungsrate und 2,1% Klickrate.
Er hat den Newsletter nicht abgeschafft. Er hat ihn einfach aufgehört ernst zu nehmen.
Ergebnisse (Wintersaison 2025/26):
Erste Kollektion vollständig vorbestellt: 3 Stunden nach Broadcast
WhatsApp-Öffnungsrate: 88%
Klickrate auf Reservierungslink: 34%
Umsatz durch WhatsApp-Kampagnen Oktober bis Dezember: +31% gegenüber Vorjahr
Retourenquote Vorbestellungen: unter 4%
"Das Beste daran ist, dass ich das früher nicht konnte. Nicht weil mir die Kunden gefehlt haben. Sondern weil mir der richtige Kanal gefehlt hat."
