Trattoria da Marco GmbH
Branche
Gastronomie

Lorenz Blattl
So profitiert Trattoria da Marco von Superduperchat
Reservierungsbot beantwortet Anfragen via WhatsApp und Telefon rund um die Uhr — auch außerhalb der Öffnungszeiten
WhatsApp-Broadcasts mit 91% Öffnungsrate füllen schwache Abende gezielt auf
Automatische Team-Benachrichtigung bei neuen Buchungen in Echtzeit
Auslastung Donnerstag bis Samstag um 18% gestiegen
Kein Anruf mehr für einen Tisch — der Bot regelt das, auch um Mitternacht
Ein Wiener Familienrestaurant automatisiert Tischreservierungen über WhatsApp und Telefon — rund um die Uhr. Das Team wird entlastet, kein Gast wartet auf Rückmeldung, und der Donnerstagabend ist ausgebucht bevor die Küche öffnet.

Freitagabend im November. Marco Ferretti steht am Pass, gibt gerade zwei Portionen Ribollita aus — und sein Handy vibriert. Wieder. Eine WhatsApp-Anfrage für Samstag, acht Personen. Dann noch eine. Dann klingelt das Festnetz.
„Ich hab das Telefon irgendwann einfach nicht mehr abgehoben", sagt Marco. „Nicht weil ich nicht wollte. Ich konnte einfach nicht."
Das stille Chaos hinter dem Erfolg
Was von außen wie ein gut laufendes Restaurant aussah, war intern ein Kommunikationsproblem. Anfragen kamen auf drei verschiedenen Kanälen an — dem Festnetz, Marcos privatem Handy und der Restaurant-WhatsApp-Nummer. Wer tagsüber anrief, erreichte oft niemanden. Wer abends schrieb, wartete bis zum nächsten Morgen. Und wer außerhalb der Öffnungszeiten eine Anfrage schickte, bekam manchmal gar keine Antwort.
„Wir haben Tische verloren. Echte Gäste, die woanders reserviert haben, weil wir zu langsam waren", sagt Marco. „Das hat mich wirklich getroffen."
Sein Team hatte schlicht keine Kapazität, Reservierungen strukturiert zu verwalten. Es gab eine Excel-Tabelle. Manchmal auch zwei. Einmal waren dieselben Plätze doppelt vergeben.
Der Bot, der nie schläft
Im Januar 2026 führte die Trattoria da Marco Superduperchat ein — eingerichtet in drei Tagen.
Heute läuft das so: Wer über WhatsApp eine Reservierungsanfrage schickt, bekommt sofort eine Antwort — auch um 23:15 Uhr. Der KI-Agent fragt nach Datum, Uhrzeit und Personenzahl, prüft die Verfügbarkeit und bestätigt den Tisch direkt. Wer anruft und niemanden erreicht, landet automatisch in einem Rückruf-Flow: eine WhatsApp-Nachricht mit freien Zeitfenstern, drei Klicks zur Buchung.
Außerhalb der Öffnungszeiten übernimmt der Agent vollständig. Neue Reservierungen werden in Echtzeit erfasst. Marco und sein Serviceleiter erhalten eine stille Push-Benachrichtigung — kein Klingeln, kein Stress. Nur ein kurzes: „Neue Buchung: Sa, 14.03., 20 Uhr, 6 Personen."
„Ich hab das erste Mal seit Jahren um halb elf das Handy weggelegt", sagt Marco. „Und am nächsten Morgen lagen drei bestätigte Reservierungen drin. Die hat der Bot gemacht. Nicht ich."
WhatsApp-Kampagnen: Die stille Umsatzmaschine
Was Marco anfangs überraschte: Der größte Effekt kam nicht vom Reservierungsbot. Er kam von den WhatsApp-Broadcasts.
Seit Februar verschickt die Trattoria einmal pro Woche eine kurze Nachricht an ihre Stammgäste — das Wochenmenu, ein saisonales Angebot, manchmal ein spontaner Hinweis wenn noch ein Tisch frei ist. Öffnungsrate: über 90%.
„Ich hab vorher Newsletter per E-Mail verschickt. Den hat kaum jemand gelesen. Jetzt schick ich eine WhatsApp und eine Stunde später ist der Donnerstagabend ausgebucht."
Ergebnisse — 8 Wochen nach Einführung:
Telefonanrufe während des Servicebetriebs: –65%
Unbeantwortete Anfragen außerhalb der Öffnungszeiten: 0
Durchschnittliche Antwortzeit auf Reservierungsanfragen: unter 40 Sekunden
Auslastung Donnerstag bis Samstag: +18%
WhatsApp-Broadcast Öffnungsrate: 91%
„Ich bin Gastronom, kein Call-Center-Mitarbeiter", sagt Marco. „Jetzt kann ich mich wieder ums Wesentliche kümmern. Um das Essen. Um die Gäste, die am Tisch sitzen. Der Rest läuft."
